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Sanierung des ehemaligen Purotex-Betriebsgeländes in Dresden

Lage

Dresden (Deutschland)

Umsetzungszeitraum

2014 – 2020

Bausumme / Honorar

1,6 Mio. € / 100.000 €

Auftraggeber

Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt, Kommunaler Umweltschutz

Schlagworte

Sanierung Purotex-Areal: Nacherkundung, Bohrarbeiten, Grundwassermodell, Sanierungsuntersuchung, BBodSchV, Schwerlastwand, Sanierungsplan, § 13 BBodSchG, Bundesbodenschutzgesetz, Bauantrag, Bauüberwachung, SiGeKo, Koordinator DGUV 101-004, Altlasten,  Sanierungszonen, Grundwasser, Abstrom, Kontaminationskerne, Quellensanierung, Bodenaustausch, Großlochbohrungen, Entsorgung, Schadstoffe, LHKW, Tetrachlormethan, Tetrachlorethen, Trichlorethen, Trichlormethan, Bodenuntersuchung, Verunreinigung, Schwerlastwand, Grundwassersicherung

Projektbeschreibung

Das Betriebsgelände der ehemaligen Chemischen Reinigung Purotex befindet sich in Dresden-Friedrichstadt und ist seit 1975 außer Betrieb. Die ausgewiesenen Sanierungszonen im Kompartiment Boden stellen eine Quelle für eine Schädigung des Grundwassers am Standort und weiteren Abstrom dar. Diese Gefährdung wird durch eine Sanierung der Kontaminationskerne (Quellensanierung der Eintragsstellen im Boden) mittels Bodenaustausch (Großlochbohrungen) und anschließender Entsorgung auf ein tolerables Maß reduziert. Maßgebend für dieses Szenario waren die löslichen Anteile der nachgewiesenen Schadstoffe: LHKW in Form von Tetrachlormethan, Tetrachlorethen (Per), Trichlorethen und Trichlormethan.

Spiekermann wird mit der Erstellung eines Sanierungsplans, der Durchführung ergänzender Bodenuntersuchungen, der Ausführungsplanung, der Mitwirkung der Vergabe und Örtlichen Bauüberwachung beauftragt.

Im Nahbereich der Eintragsquelle der LHKW-Verunreinigung wurden neue Wohngebäude errichtet. Neben der Eingrenzung des Schadensbereiches prüfen wir durch zusätzliche Untersuchungen, inwiefern das unmittelbar angrenzende Wohn­gebäude durch die Sanierungsmaßnahmen betroffen ist und welche Schutzmaßnahmen zum Schutz des Gebäudes und der Anwohner zu treffen sind.

Großlochbohrungen in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bestehenden Neubau begleiten die Durchführung der Sanierung. Die Maßnahme wird durch eine temporäre Grundwassersicherung zur Erfassung von durch die Sanierung mobilisierten Schadstoffen unterstützt.

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