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Amphibienbus im Thüringer Meer? Ein besonderes Mobilitätskonzept!

Amphibienbus im Thüringer Meer? Ein besonderes Mobilitätskonzept!

Die Worte „Amphibie“ und „Meer“ im Zusammenhang mit „Thüringen“ zu hören, lässt erstmal aufhorchen! Spiekermann hat eine spannende Machbarkeitsstudie durchgeführt, die Amphibienbusse als Ergänzung zum bestehenden Mobilitätsangebot untersucht. Die Naturparkregion Thüringer Meer ist ein Paradis für Touristen!
Der Zweckverband Tourismus und Infrastruktur Thüringer Meer möchte den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale touristisch weiterentwickeln und beauftragte Spiekermann, speziell das Team der konzeptionellen Verkehrsplanung, mit einer Machbarkeitsstudie für ein besonderes Mobilitätskonzept.

Ein durchgängiges öffentliches Mobilitätsangebot schaffen!

Schon heute besteht das öffentliche vor allem touristisch genutzte Verkehrsangebot aus Wanderbus und Fahrgastschifffahrt auf beiden Stauseen. Die Fragestellung im Hinblick auf das bereits bestehende Mobilitätsangebote war: kann durch einen Amphibienbus die touristische Mobilität sinnvoll ergänzt werden?

Im Wasser und an Land

Wanderbus an Land – Boot natürlich im Wasser – Amphibienbus im Wasser – Amphibienbus an Land – wieder ein Stück damit ins Wasser und zurück auf’s Boot: So könnte eine durchgängige Verbindung des ÖPNVs zwischen Saalfeld mit IC-Haltepunkt im Norden der Region bis nach Harra – hier ist der Einstieg in den Fernwanderweg Rennsteig möglich – im Süden aussehen.

Schwimmende Busse? Wieso nicht!

Ein Amphibienbus ist ein wassergängiger Bus, der in Deutschland bisher nur in Hamburg und in Lübeck eingesetzt wird. Über Zugangsstellen in Form von Rampen gelangt der Bus ins Wasser, in diesem Fall in die Stauseen, und wieder zurück an Land.

Rahmenbedingungen, Zugangsstellen und geschätzte Baukosten

In der vorliegenden Mobilitätsstudie wurde für den Amphibienbus ein schlüssiger Ansatz für ein Linien- und Fahrplankonzept erarbeitet. Technische und betriebliche Rahmenbedingungen wurden bei Betreibern eines Amphibienbusses abgefragt. Die Zugangsstellen, über die der Bus in die Stauseen gelangen würde, wurden verortet und die technische Realisierbarkeit der Zugangsstellen geprüft. Es wurden Planskizzen erstellt und Baukosten geschätzt. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung des Amphibienbusbetriebes rundete die Untersuchung ab.

Auch ohne Amphibienbusse ist das Thüringer Meer sicherlich schon für einen Urlaub ein gutes Ziel! Wir sind gespannt, ob in ein paar Jahren noch eine Attraktion dazu kommen wird, für die wir mit der Machbarkeitsanalyse die Basis legen durften.