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Spiekermann: Standort- und Potenzialanalyse an Berliner ÖPNV-Stationen

Standort- und Potenzialanalyse an Berliner ÖPNV-Stationen

DIE FRAGESTELLUNG
Unsere neue Abteilung „Innovative Mobilität“ beschäftigt sich gerade mit einem sehr alten und doch hoch aktuellen Fortbewegungsmittel: Wir erstellen eine Vorstudie zum Fahrradparken an Berliner S- und U- Bahnhöfen im Auftrag der GB infraVelo GmbH.. Die Fragestellung hätte sich vor 20 Jahren sicherlich noch niemand vorstellen können „Wo kann ich mein Rad parken?!“

Spiekermann: Standort- und Potenzialanalyse an Berliner ÖPNV-Stationen - Parkstation

DAS VORGEHEN
Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme zum Fahrradparken als Basis für alle weiteren Arbeiten. Wir erheben die bestehenden Abstellanlagen und deren Ausnutzung, aber auch die sogenannten „Wildparker“. Die Erhebung erfolgt weitgehend digitalisiert, so dass die erhobenen Daten beliebig in andere Systeme und Karten eingespielt, aktualisiert und mit anderen Daten verknüpft werden können. Dabei werden sowohl die einzelnen Räder und Radabstellanlagen in der Karte markiert als auch georeferenzierte Fotos zu den einzelnen Parksituationen hinterlegt.

Spiekermann: Standort- und Potenzialanalyse an Berliner ÖPNV-Stationen - Street View Ansicht

In einer Karte auf Basis von Open Street Maps wurde ein Radius von 100m um jeden U-Bahn-Ausgang gezogen (rot hinterlegt). Innerhalb dieses Radius wurden Wildparker und Radabstellanlagen markiert. Ein Klick auf die Markierung zeigt die hinterlegten Informationen.

In acht verschiedenen Bezirken, an 20 unterschiedlichen Stationen und all ihren Ausgängen werden zusätzlich zur Bestandsaufnahme der Räder auch gleich potenzielle Flächen für einen künftigen Ausbau der Abstellanlagen erfasst. Zudem werden je 50 persönliche Interviews mit Ein-und Aussteigern an den jeweiligen S- und U-Bahnstationen geführt.

DAS ERGEBNIS
Ergebnis der Vorstudie wird der Bedarf an Fahrradparken je Station bis zum Jahr 2030 sein. Faktoren wie Bevölkerungs- oder Verkehrsentwicklung, Ausbau der Radinfrastruktur und städteplanerische Entwicklung werden dabei in das Ergebnis einfließen. Auf Basis dieser Ergebnisse gehört es auch zu den Aufgaben des Projektteams, die in der Bestandsaufnahme identifizierten Flächen auf Eignung zu prüfen.

Welche Lösungen sind auch in 10 Jahren noch zufriedenstellend? Wie kann eine Basis-, wie eine Ausbauvariante aussehen? An welche Station sollte eine gesicherte Anlage zur Verfügung gestellt werden? Diese und weitere Fragen wird die Vorstudie ebenso beantworten sowie eine Bewertung der Realisierungschancen und -risiken sowie die voraussichtlichen Kosten und dabei auch den städtebaulichen und denkmalschutzpflegerische Kontext betrachten.