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Mobilitätskonzept Stadt Rheine

Mobilitätskonzept Stadt Rheine

Aus einer ehemaligen Kaserne soll ein lebensnahes und menschenfreundliches Quartier werden! Dazu gehört selbstverständlich ein passendes und gleichzeitig zukunftsfähiges Mobilitätskonzept.

Eine gute, innenstadtnahe Lage nutzen!

Etwa 10 ha, also ein doch recht großes Gelände, auf dem bis 1998 die ehemalige Damloup-Kaserne untergebracht war, liegt nah an der Innenstadt im Westteil der Stadt Rheine. Dieses Gelände soll zum Quartier gemacht werden.

Wohnen leitet Mobilität!

Die Stadt Rheine beauftragte deshalb das Team der Innovativen Mobilität der spiekermann ingenieure mit der Erstellung eines standortbezogenen Mobilitätskonzepts. Untersucht wurden die Möglichkeiten von Quartiersgaragen genannt MOBILSTATIONEN „Plus“ als integraler Bestandteil des Wohnquartiers. Insgesamt wurden bei der Untersuchung die Themenfelder Klimaschutz und nachhaltige Mobilität miteinander verzahnt in den Vordergrund gestellt.

SharingEconomy auch in andere Lebensbereiche tragen!

Die zu beantwortende Frage lautete: Welche zukunftsfähigen Konzepte können hier tatsächlich umgesetzt werden? Der Leitgedanke der Einrichtung einer MOBILSTATION „Plus“ besteht darin, einer Parkgarage weitere smarte Sharing-Elemente hinzuzufügen, so dass die Station als Katalysator innerhalb des neuen Quartiers fungiert und so den Gedanken der SharingEconomy auch in andere Lebensbereiche hineinträgt. Durch diesen neuen Fokus wurde insbesondere erörtert, ob und wie eine genossenschaftlich organisierte Mobilstation den Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Lebensqualität bei reduziertem Ressourcenverbrauch bieten kann.

Von anderen lernen und konkrete Handlungsempfehlungen formulieren

Das Team der spiekermann untersuchte einerseits die verkehrlichen und rechtlichen Voraussetzungen des Geländes (z.B. Isochronen für unterschiedliche Verkehrsmittel), entwickelte andererseits insbesondere auf der Grundlage von Best-Practice-Beispielen konkrete Handlungsempfehlungen für die Stadt Rheine. Geprüft wurde beispielsweise die Einrichtung einer Mobilitätszentrale sowie eines Mobilitätsbeirats über das Konstrukt von städtebaulichen oder privatrechtlichen Verträgen.

Die Expertinnen entwickelten mögliche Konstellationen für die Entwicklung, die Finanzierung und den Betrieb einer MOBILSTATION „Plus“ und gaben eine Empfehlung zur bestmöglichen Variante.

Wir wünschen unserem Auftraggeber viel Erfolg bei der Umsetzung eines lebenswerten und modernen Quartiers!