Umschlagbahnhof Container-Terminal Altenwerder (CTA)

Geplante Bauzeit um zwei Monate unterschritten!

Bedingt durch den ständig wachsenden Bahnumschlag auf dem Container-Terminal Altenwerder (CTA) musste die Kapazität der Gleisanlagen dringend erweitert werden. Sechs Ladegleise zwischen den Kranbahnbalken und ein siebtes Gleis auf der Landseite unter dem Kranausleger waren nicht mehr ausreichend.

Die bisherigen sechs Gleise wiesen untereinander einen Abstand von 6,10 m auf. Durch Verringerung der Gleisabstände konnten acht Ladegleise im Bahnkranportal realisiert werden. Somit verfügt der Bahnhof nun insgesamt über neun Gleise. Die Gesamtfläche des Bahnhofs am CTA blieb dabei unverändert. Die Flächeneffizienz der Anlage wurde weiter erhöht. Alle sechs Ladegleise wurden abschnittsweise unter laufendem Kranbetrieb zurückgebaut und durch acht neue Gleise (jeweils 750 m lang) ersetzt.

Auch die Automatisierung schreitet weiter voran. Die Container der eingehenden Züge werden automatisch bei Einfahrt erfasst, so dass die Züge schneller abgefertigt werden können.

Der CTA-Bahnhof erreicht damit nach dem Ausbau eine Kapazität von ca. 930.000 Standardcontainern pro Jahr, ein Anstieg von fast 20%.

Spiekermann hat die Objektplanung der Verkehrsanlagen (Leistungsphasen 1 bis 6 und 8 der HOAI) und die örtliche Bauüberwachung durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurden auch die vorhandenen Entwässerungsleitungen und -schächte angepasst, der interne Bahnübergang erneuert, Wartungspositionen für den Portalkran geschaffen und die Straßenanlagen angepasst.  Die Gesamtkosten beliefen sich auf insgesamt ca. 5 Mio. Euro. Der Ausbau des Bahnhofs begann Anfang April 2016. Der reguläre Betrieb konnte bereits am 01. August 2016 wieder aufgenommen werden. Damit wurde die geplante Bauzeit um zwei Monate unterschritten.

Aufgrund der betrieblichen, wirtschaftlichen und terminlichen Rahmenbedingungen war die Abwicklung eine Herausforderung, die Spiekermann erfolgreich meistern konnte.