Rheinbahn – Neubau einer Halle für eine Unterflurdrehbank

Lage

Düsseldorf (Deutschland)

Umsetzungszeitraum

2008 – 2012

Bausumme / Honorar

23.000.000 € / 915.000 e

Auftraggeber

Rheinbahn AG

Schlagworte

Rheinbahn: Betriebshöfe für Busse, Straßen- und Stadtbahnen; Werkstätten für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten; Büro- und Verwaltungsbau; Technikgebäude; Bahnhöfe und Verkehrsstationen; Versandhandelszentren; Schall- und Wärmeschutz (bauphysikalische Nachweise); Erweiterung, Sanierung und Modernisierung im Gebäudebestand; Beratung im Bereich regenerative Energiequellen; 3-D Visualisierungen und Animationen

Projektbeschreibung

Wegen der Erweiterung des Liniennetzes der Rheinbahn AG in Düsseldorf und einem erhöhten Flächenbedarf für die Wartungsarbeiten, erfolgt ein großer Umbau der Betriebswerkstatt Strab im Betriebshof Lierenfeld.
Auf dem Grundstück der ehemaligen Mannesmann – Röhrenwerke in Düsseldorf-Lierenfeld entstand in den Jahren 1991 bis 1994 ein zentraler Betriebshof für das Düsseldorfer Rest-Straßenbahn-Netz und für Busse mit den zugehörigen Werkstätten. Die Ergänzung der Niederflur-Straßenbahnflotte für die im Bau befindliche Wehrhahnlinie (U-Bahn) machte die Schaffung von Abstell- und Wartungskapazitäten für 40 weitere Fahrzeug des Typs NF 10 auf dem vorhandenen Betriebshofgelände erforderlich.

Der Betriebshof wird durch die Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen dem erhöhten Wartungsaufkommen angepasst.
Zu diesem Zweck wurde die bestehende Betriebswerkstatt um 2 Durchlaufgleise für die Aufnahme von Wartungsgruben und einer Fahrzeugwaschanlage ergänzt, der Stauraum vor der Werkstatthalle auf 70 m verlängert. Die Lackiervorbereitung erhält einen weiteren, neuen Arbeitsstand. Das Kleinteilelager und ein Großteile-Magazin wurden ebenfalls neu errichtet. Zwischen der Werkstatt und der Abstellhalle wurden neue Abstellgleise und neben der Werkstatt ein neues Umfahrungsgleis verlegt und über neue Gleisharfen an die Werkstatt angeschlossen.

Geplant waren Erweiterungsbauwerke für die Wartung mit zwei Wartungsgruben und einer neuen Portalwaschanlage, für die Lackausbesserung, ein Magazin und ein Kleinteilelager. Die bestehende Werkstatt wurde darüber hinaus aufgerüstet durch den Einbau neuer Dacharbeitsbühnen, neuer Hebestände und Krananlagen sowie Veränderungen in der Gleisführung.
Die gesamten Baumaßnahmen fanden bei Fortführung des laufenden Betriebs statt. Daher bestand ein erhöhter Abstimmungsbedarf bei der Planung und Detaillierung des Bauablaufes mit allen Fachgewerken, dem Auftraggeber und der Betriebshofleitung.

Konstruktionsbeschreibung:
Die Erweiterungsmaßnahmen wurden konstruktiv wie die bestehende Werkstatt vorwiegend mit vorgefertigten Betonbauteilen ausgeführt. In den unmittelbaren Anschlussbereichen waren umfangreiche Eingriffe in den Bestand erforderlich. Neben großen Wandöffnungen wurden teilweise umfangreiche Abfangungs- und Verstärkungsmaßnahmen bei laufendem Betrieb erforderlich.

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