Planung zur Modernisierung von Haltestellen

Ausbau der Schwebebahn in Wuppertal

Lage

Wuppertal (Deutschland)

Umsetzungszeitraum

2006 – 2014

Bausumme / Honorar

35.000.000 € / 4,8 Mio. €

Auftraggeber

WSW mobil GmbH

Schlagworte

Planung, Haltestelle, Modernisierung,  Schwebebahn, Gebäude, Tragwerksplanung, Planfeststellungsanträge, Koordination, Werkstattplanung, Hallenfahrstromversorgung, Fahrsignalanlage, Wagenortung, Wagenhalle, Sanierung, Bauwerk, Verkehrslast,  Fahrgastservice, Bahnsteig, barrierefrei, Zugang, Aufzug, Abstellhalle, Wartungshalle, Pausenraum, Sozialraum, Abstellpositionen, Einfahrtsbereich, Umlaufzeiten

Projektbeschreibung

Die Haltestellen Werther Brücke, Landgericht, Völklinger Straße und die Wagenhalle als östlicher Endpunkt in Oberbarmen der seit 1903 in Betrieb befindlichen Strecke sind Teil des Gesamtprojektes der Wuppertaler Stadtwerke. Das Projekt dient der Sanierung und Modernisierung der Schwebebahn (zweigleisiger Fahrweg auf ca. 13 km). Ziel der Planung der Haltestellen und der Wagenhalle Oberbarmen ist eine stadtbildgerechte Erneuerung der Bauwerke unter Berücksichtigung der zukünftigen Verkehrslasten und eines verbesserten Fahrgastservices.

Die Haltestelle Werther Brücke ist mit Rücksicht auf ihren stadtbildprägenden Wahrzeichencharakter für die Schwebebahn als gestalterische und konstruktive Replik der Jugendstilstation von 1903 geplant. In diesem Zuge werden die Erschließungen der Bahnsteigebene den geltenden Regelwerken angepasst und barrierefreie Zugänge durch freistehende Aufzüge geschaffen. Die Haltestellen Landgericht und Völklinger Straße bilden als komplette Neuschöpfungen eine gestalterische Familie. Wichtige Einzelmaßnahmen sind auch hier die Herstellung von barrierefreien Erschließungen der Haltestellen durch Aufzüge. Die Aufzüge werden als frei stehende Bauwerke an den Wupperufern errichtet und mit der Haltestelle verbunden.

Die Wagenhalle Oberbarmen dient als Abstell- und Wartungshalle für Schwebebahnzüge und enthält Pausen- und Sozialräume für die Schwebebahnfahrer. Der Bestand ist für den geplanten Schwebebahnbetrieb des 21.Jahrhunderts nicht mehr ausreichend. Deshalb wird eine neue Wagenhalle mit 15 Abstellpositionen errichtet. Der Einbau einer Kehre im Einfahrtsbereich verkürzt die Umlaufzeiten der Schwebebahnzüge.

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