Phoenix-See Dortmund – Revitalisierung des ehemaligen Stahlwerk Hörde

Lage

Dortmund Hörde (Deutschland)

Umsetzungszeitraum

2006 – heute

Bausumme / Honorar

40.000.000 € /1.980.000 €

Auftraggeber

DSW21 – Projekt PHOENIX See (ehem. Phoenix-See Entwicklungsges. mbH) / Emschergenossenschaft

Schlagworte

Phoenix-See: Gebäudeschadstoffuntersuchung und Gebäudebewertung; Konzeption von Altlastenerkundungs- und Altlastensanierungsmaßnahmen mit Kostenschätzung und Umsetzung; Rückbauplanung für Abbruch und Teilabbruch von Gebäuden; Baureifmachung/Revitalisierung von Altstandorten; Hoch- und Tiefbauplanung, Verkehrswegeplanung; Planung der Ver- und Entsorgung (Medienerschließung); Erstellung von Verdingungsunterlagen; Sicherheitstechnische Koordination nach der Baustellen Verordnung; Koordination nach BGR 128/TRGS 524; Materialmanagement/Entsorgungsplanung und -management für Böden und Bauschutt

Projektbeschreibung
  • Offenlegung der Emscher auf einer Länge von ca. 2,2 km im Bereich des zukünftigen Phoenix See. Gewässerplanung sowie Stütz- und Spundwandbau.
  • Die Phoenix-See Entwicklungsgesellschaft mbH entwickelt auf dem ehem. Stahlwerksgelände der Phoenixhütte in Dortmund (ehem. Phoenix Ost) eine Wohn- und Erholungsfläche einschl. angrenzender Gewerbeflächen (Büro, Kleingewerbe, Erholungsgastronomie). Kernstück ist die vollständige Neuanlage des Phoenix-Sees mit ca. 25 ha Seefläche auf dem Gelände.
  • Im Baulos ausgeführte Maßnahmen:
  • Vorgezogene Wasserhaltung: Schaffung einer bauzeitlichen Vorflut auf dem Gelände (ca. 1 km langer und bis ca. 9 m tiefer Graben mit Einleitung und Anschluss an den Hoesch-Kanal)
  • Rückbau der kompletten Gebäudesubstanz zunächst bis zur Geländeoberkante
  • Rückbau der nahezu flächendeckenden Oberflächenversiegelung, einschl. Bahngleise
  • Rückbau der Stahlwerkfundamente bis ca. 10 m u. GOK
  • Aufbereitung von sämtlichen auf dem Gelände gewonnenen Abbruchmaterialien zur späteren Verwendung
  • Wiedereinbau des im Rahmen des Seeaushubs anfallenden Materials zur Geländegestaltung außerhalb der Seefläche
  • Transport von ca. 280.000 m³ Auffüllungsmaterial über die ehemalige Werksbahntrasse zu Gestaltungszwecken auf dem Nachbarstandort Phoenix-West
  • Verfüllung oder Verpressung zahlreicher unterirdischer Hohlräume (Kellergewölbe, Fundamentzwischenräume, Bunkeranlagen) in den Randbereichen
  • Offenlegung der bislang auf dem Gelände verrohrten Emscher auf einer Länge von ca. 2,2 km und Herstellung eines neuen Gewässerbettes
  • Planung und Neubau von 5 Brücken sowie weiteren In-genieurbauwerken entlang der Emscher
  • Fachgutachterliche Begleitung der Sanierung von insgesamt 5 Altlastenschwerpunkten (PAK, KW, LHKW).
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