Neubau der Seibelquerspange in Mettmann

Lage

Mettmann (Deutschland)

Umsetzungszeitraum

2012 – 2015

Bausumme / Honorar

6.000.000 € / 783.000 €

Auftraggeber

Kreisstadt Mettmann

Schlagworte

Mettmann – Neubau der Seibelquerspannge: Trassierung Straße; Zusammenarbeit zwischen Bauherrn, Behörden, Betroffenen und Öffentlichkeit; Fahrbahnkonstruktion, Tragfähigkeit, Sicherheit, Haltbarkeit; Oberflächenentwässerung, Baugrund, Umweltverträglichkeit, Sicherheit; Verkehrsbauwerk, Brücke; Straßenausstattung, Straßenausrüstung; Schallschutz

Projektbeschreibung

Die Neubaumaßnahme der sog. „Querspange“ in Mettmann umfasst eine Streckenlänge von ca. 570 m. Sie stellt eine Verbindung zwischen der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Schwarzbachstraße und der von Nordosten zum Stadtzentrum führenden Johannes-Flintrop-Straße her. Die Querspange wird dabei entscheidend zur Verringerung der Lärm- und Abgasemissionen im Stadtkern von Mettmann beitragen.

Aufgrund der topografischen Gegebenheiten waren mehrere konstruktive Bauwerke erforderlich. Bestandteile der Maßnahme:

  • Umbau der Schwarzbachstraße als rechtwinklige Einmündung auf die Achse der Querspange
  • Umbau der Seibelstraße mit der bestehenden Einmündung der Straße Schellenberg zu einer vierarmigen Kreuzung
  • Ausbildung des Anschlusses an die Johannes-Flintrop-Straße und die Straße Klein Goldberg als vierarmige Kreisverkehrsanlage

Im Streckenverlauf überbrückt die neue Straßentrasse einen Höhenunterschied von rund 14 m in West-Ost-Richtung mittels einer Steigungsstrecke von 8%. Um einen Eingriff in die abgedichteten Bereiche eines sanierten Haldenkörpers zu vermeiden bzw. weitestgehend zu minimieren wurde die Querspange auf einer Dreifeld-Brücke geführt. Westlich der Dreifeldbrücke wurd ein zweites, einfeldriges Bauwerk zur Überbrückung eines vorhandenen Bachlaufes (Hammerbach) erforderlich. Zusätzliche wurd eine vorhandene Fußgängerbrücke über den Hammerbach rückgebaut und erneuert.

Zum Abfangung von Höhenunterschieden war die Errichtung mehrerer Stützmauern und einer Gabionen-Stützwand erforderlich. Es wurden Lärmschutzwände als aktiver Schallchutz im westlichen Bereich der Neubautrasse hergestellt. Weiterhin umfasste die Bauausführung Kanalbauarbeiten, die straßentechnische Ausstattung und Möblierung, eine Zweck- bzw. Zwischenbegrünung sowie die Tiefbauarbeiten für Lichtsignalanlagen und Straßenbeleuchtung.

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