Klärwerk Hamburg – Neubau von Rechen und Sandfang

Lage

Hamburg (Deutschland)

Umsetzungszeitraum

2013 – heute

Bausumme / Honorar

15.700.000 € / 900.000 €

Auftraggeber

HAMBURG WASSER

Schlagworte

Klärwerk, Kläranlage, Abwasserbehandlung, mechanische Reinigung, Rechen, Rechenanlage, Rechengebäude, Rechengutbehandlung, Rechengutverladung, Sandfang, belüfteter Langsandfang, Fettfang, Sandbehandlung, Sandverladung, Belüftung, Gebläsestation, HKL-Technik, Abluftbehandlung, Ingenieurbauwerk, Gebäude, Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung, CFD-Simulation, Building Information Modeling (BIM), Umbau im laufenden Betrieb

Projektbeschreibung

Das Klärwerk Hamburg ist als zentrale Hamburger Abwasserbehandlungsanlage Teil des Klärwerksverbundes Köhlbrandhöft/Dradenau. Die Anlage wurde auf der künst­lich aufgeschütteten Elbhalbinsel Köhlbrandhöft errichtet. 1988 erfolgte dann die Erweiterung auf der Dradenau (Elbhalbinsel). Beide Anlagen sind durch einen in 80 Meter Tiefe die Elbe unterquerenden 2,3 Kilometer langen Düker miteinander verbunden.

 

Der Auftraggeber HAMBURG WASSER beabsichtigt, auf dem Klärwerk Hamburg die Rechenanlage und den Sandfang neu zu bauen. Die Maßnahme ist Teil des übergeordneten Projekts „Hafenstraße“. Die Anlagen werden auf eine maximale Abwassermenge von 9 m³/s ausgelegt.

 

Der Neubau von Rechen und Sandfang umfasst:

  • Zulaufgerinne mit Anschluss an die Dükerunterhäupter
  • Rechengebäude mit Rechenanlage, Rechengutbehandlung und Rechengutverladung einschließlich Explosionsschutz, Räume für Elektrotechnik, HKL-Technik und Neben­räume
  • Verbindungsgerinne Rechen und Sandfang
  • Belüfteter Sand- und Fettfang, bestehend aus vier Straßen einschließlich technischer Ausrüstung und Anschluss an das Zulaufgerinne der Vorklärung
  • Sandbehandlungshalle (Sandfanggutbehandlung und -verladung sowie Gebläsestation für den Sandfang
  • Abluftbehandlungsanlage (Photoionisation)

Die Anlagen wurden hydraulisch, bau-, maschinen-, verfahrenstechnisch für sich und in Bezug auf die sich anschließenden Verfahrensschritte des Klärwerks Hamburg beplant. Für den Bereich der HKL-Technik erfolgte auch die Planung der E-MSR-technischen Ausrüstung.

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