Bautechnische Aufbereitung: Bauprojekt am Phoenix West

Lage

Dortmund (Deutschland)

Umsetzungszeitraum

2005 – 2016

Bausumme / Honorar

25 Mio. € / 1,2 Mio. €

Auftraggeber

NRW.URBAN

Schlagworte

Bautechnische Aufbereitung Phoenix-West: Stadtentwicklung, Bauoberleitung, Bauüberwachung, fachgutachterlichen Begleitung, Dokumentation, Herrichtungsarbeiten, Objektbetreuung, Kampfmittelräumung, geochemisch, bodenmechanisch, Bergbauerkundung, Bergbausanierung, Sicherungsbauwerke, Deponieschließung, Sigeko

Projektbeschreibung

Unter der Federführung der NRW.URBAN vormals LEG Stadtentwicklung GmbH & Co. KG entsteht in Dortmund im Technologie- und Dienstleistungspark PHOENIX West, nach einer bautechnischen Aufbereitung, auf rund 110 Hektar ein neuer Standort der Mikrosystemtechnik.

Die LEG Stadtentwicklung GmbH & Co. KG entwickelt im Treuhandauftrag des Landes Nordrhein-Westfalen für den Grundstücksfonds das Betriebsgelände des ehemaligen Hochofenwerkes PHOENIX West in Dortmund. Auf der Fläche soll ein neuer Standort der Mikrosystemtechnik und Softwareentwicklung entstehen. Zugleich soll Raum für Dienstleistungen und begleitende Kultur- und Freizeiteinrichtungen geschaffen werden.

Die ARGE Spiekermann / Hydr.O. erbrachte in diesem Zusammenhang Ingenieurleistungen zur Bauoberleitung, Bauüberwachung, fachgutachterlichen Begleitung und Dokumentation der Herrichtungsarbeiten und Objektbetreuung. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden unter Berücksichtigung der Belange der begleitenden Kampfmittelräumung etwa 1,5 Mio. m³ Boden nach geochemischen und bodenmechanischen Erfordernissen ausgehoben, separiert, klassifiziert und wieder eingebaut. Im Rahmen der Bergbauerkundung und -sanierung von Hohlräumen wurden ca. 2.500 Bohrungen mit insgesamt ca. 80.000 m Bohrmetern abgeteuft und ca. 15.000 m³ Verfüll- / Verpressmassen eingesetzt

Das Projekt umfasste eine Fläche von ca. 110 ha, 3.750.000 m³  Erdbaumassen, ca. 135.000 m³  Abbruchmassen, zwei  Sicherungsbauwerke mit ca. 80.000 m² Asphaltflächen, die Bergbauerkundung und -sanierung sowie ca. 5 ha Deponieschließung.

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