Aktuelle News - Nutzen-Kosten-Untersuchung Gutachten Stadtbahn Köln - Spiekermann GmbH Consulting Engineers

Gutachten Stadtbahn Köln

Spiekermann erstellt aktuell eine der ersten Nutzen-Kosten-Untersuchungen, bei der die frisch veröffentlichte Verfahrensanleitung für die Standardisierte Bewertung für Verkehrswegeinvestitionen mit Stand 2016 zum Einsatz kommt.

Bereits 2016 hatte die Spiekermann GmbH Consulting Engineers eine informelle Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Kölner Verkehrs-Betriebe durchgeführt. Titel der damaligen Studie: „Ausbau des Stadtbahnnetzes Köln zur Kapazitätserweiterung im ÖPNV“. Für den Ausbau der Ost-West-Achse sollte bewertet werden, inwiefern mit Zuwendungen von Bund und Land zu rechnen wäre. Das Gutachten erfolgte dabei in Anlehnung an die zu diesem Zeitpunkt noch gültige Standardisierte Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im schienengebundenen ÖPNV – Version 2006.

Nun wurde Spiekermann offiziell beauftragt, die Standardisierte Bewertung auf Grundlage der neu veröffentlichten Anleitung zu überarbeiten. Das neue Verfahren im Ganzen wird in drei Themenkomplexe gegliedert: Investitionen in ÖV-Fahrweg, Betriebskosten und verkehrliche Wirkungen. Auf Basis dieser Punkte werden die Kosten und Nutzen quantifiziert und in einen Nutzen-Kosten-Indikator überführt wie es die Verfahrensanleitung auch bislang vorsah.

Spannend ist neben aktualisierten Kennwerten wie beispielweise für die Vermeidung von CO2-Emissionen der neue Bewertungsbaustein „Kapazitätsüberschreitung“. Dieser Baustein wurde mit der Fortschreibung komplett neu eingeführt. Darin wird die Problematik unzureichender Beförderungskapazitäten untersucht. Diese in der bisherigen Standardisierten Bewertung nicht zu berücksichtigende Kenngröße ist für die angemessene Beurteilung des Ausbaus der Ost-West-Achse des Stadtbahnnetzes in Köln von zentraler Bedeutung. Die Kölner Stadtbahn stößt bereits jetzt in Stoßzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Wir sind selbst sehr gespannt auf die Methodik und Ergebnisse aus dieser ersten Anwendung!

 

 

 

Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden
Das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) regelt die Finanzhilfen vom Bund an die Länder für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (§ 1 GVFG). Was genau ein „förderungsfähige Vorhaben“ ist, was die „Voraussetzungen der Förderung“ (§ 3 GVFG) sind sowie „Höhe und Umfang der Förderung“ (§ 4 GVFG) sind hier fixiert.
In der Umsetzung des GVFG ist die Standardisierte Bewertung das vom Haushaltsrecht von Bund und Ländern geforderte Instrumentarium zum gesamtwirtschaftlichen Nachweis der Förderwürdigkeit der Investitionsvorhaben im ÖPNV.

 

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