Brückenverschub in Duisburg

Finanzierung gesichert – jetzt kann’s losgehen

Was 2016 bereits so spektakulär mit der Vinckekanalbrücke umgesetzt wurde – Einschub einer vormontierten Brücke – wird sich etwa 2025 wiederholen, auch wenn der Brückenverschub noch ein bisschen komplexer wird.

Für den Neubau der Ruhr- und der Hafenkanalbrücke ist die Positionierung der neuen Überbauten auf provisorischen Unterbauten stromab, parallel zu den Bestandsbauwerken, vorgesehen. Die Stahlüberbauten der beiden Netzbogenbrücken werden am südlichen Ruhrufer hergestellt und eingeschwommen.

Nach Abriss der vorhandenen Brückenbauwerke erfolgt der Neubau der endgültigen Unterbauten in alter Lage. Abschließend ist ein Querverschub der Überbauten auf die endgültigen Widerlager vorgesehen. Damit kann der Stadtbahn- und der Straßenbahnverkehr während der Bauzeit größtenteils aufrechterhalten werden. Die Finanzierung von Bezirksregierung und VRR ist nun jedenfalls gesichert.

Mit dem Ausbau der 4-streifigen Ruhrorter Straße wird eine leistungsfähige Ruhrquerung für die Anbindung des Duisburger Hafens an die Autobahn BAB 40 geschaffen. Dafür ist auf der Speditionsinsel eine planfreie Anbindung der Hafenerschließung an den Brückenzug vorgesehen. Gleichzeitig erfolgt eine Beschleunigung der Stadtbahnlinie 901 auf einem über den gesamten Brückenzug separat geführten Bahnkörper.

Spiekermann ist in Arbeitsgemeinschaft in diesem zweiten Bauabschnitt mit einer Machbarkeitsstudie sowie der Planung von Verkehrsanlagen und der Ingenieurbauwerken beauftragt.



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