News - Pumpwerk Oberhausen - Spiekermann GmbH Consulting Engineers

Baubeginn Pumpwerk Oberhausen

Noch ist es nur eine grüne Wiese

Noch ist es nur eine grüne Wiese in Oberhausen – Biefang, aber schon bald werden dort die Arbeiten für die Errichtung des Pumpwerks Oberhausen beginnen. Nachdem die Emschergenossenschaft die Baugenehmigung für das dritte Pumpwerk beim Umbau der Emscher von der Bezirksregierung Münster erhalten hat, wurde ohne weitere Verzögerungen der Bauauftrag erteilt. Mit dem Beginn der Arbeiten ist in Kürze zu rechnen. Zunächst wird dabei in ca. einjähriger Bauzeit eine Baugrube hergestellt, in welche dann im nächsten Schritt das eigentliche Pumpwerk gebaut wird. Dabei handelt es sich aber nicht um eine gewöhnlich Baugrube: Zunächst werden sogenannte Schlitzwände hergestellt, die 50 m tief in den Untergrund reichen und eine Breite von 2 m aufweisen. Die einzelnen Schlitze sind so angeordnet, dass sie sich zu einem Kreis zusammenschließen. In jeden einzelnen Schlitz werden Bewehrungskörbe eingesetzt und mit ca. 650 cbm Beton ausbetoniert. Insgesamt werden für die Herstellung der Schlitzwand ca. 15.000 cbm Beton benötigt. Ist der Schlitzwandkreisring hergestellt, wird im nächsten Schritt sein Inneres bis in eine Tiefe von ca. 42 m ausgehoben. Dabei sind ca. 70.000 cbm Boden zu bewegen. Spiekermann ist Teil der „ARGE H.S.W. Planung Abwasser Emscher“ und wurde nach der Bauoberleitung und Bauüberwachung der Pumpwerke Bottrop und Gelsenkirchen von der Emschergenossenschaft auch mit der Bauoberleitung und Bauüberwachung bei der Herstellung der Baugrube Pumpwerk Oberhausen beauftragt.

 

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